1. Mai 2012

Zitat des Tages: Konsequent freiheitsfeindlich. Noch einmal etwas zur Kita-Pflicht

Schließlich hat selbst die konservative Familienministerin Kristina Schröder 2010 in einem Interview betont, sie sei sehr dafür, dass Kinder ab drei Jahren in den Kindergarten gehen. Aus dem "sehr dafür sein" eine Pflicht zu machen, wäre da nur konsequent.
Schlußsätze eines Artikels von Katharina Schuler, der seit gestern bei "Zeit-Online" zu lesen ist. Überschrift: "Kita-Pflicht – warum denn nicht?"

Kommentar: Besser kann man eine freiheitsfeindliche Haltung kaum zum Ausdruck bringen als mit diesem "nur konsequent".

Wenn jemand persönlich sehr für etwas ist, dann ist es - meint die Redakteurin von "Zeit-Online" - nur konsequent, wenn er versucht, es anderen zur Pflicht zu machen.

Er soll das nicht selbst entscheiden können, der Andere; sondern der Konsequente nimmt sich das Recht, es ihm zu oktroyieren. Es wäre ja, nicht wahr, inkonsequent, etwas persönlich für richtig zu halten, ohne den Versuch zu machen, es seinen Mitmenschen aufzuzwingen.

Das ist, in a nutshell, die linke Weltanschauung. Oder genauer: Es ist die Weltanschauung aller, die totalitär denken. Auch der Islamist nimmt für sich das Recht in Anspruch, jeden unter die Herrschaft der Scharia zu zwingen. Jedenfalls jeden Moslem. Andere unterliegen nicht zwangsläufig der Scharia.

Ganz so freiheitsfeindlich wie Linke à la Katharina Schuler sind sie insofern nicht, die Islamisten.­
Zettel



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